Tattoos entfernen

Manchmal bereut man Entscheidungen im Leben und möchte Altes zurücklassen, um für neue Ding Raum zu schaffen. Tattoos sind oftmals auch Jugendsünden oder erinnern an alte Zeiten und eine Entfernung des Tattoos wäre eine prima Idee….

Ganz so einfach ist die Tattooentfernung jedoch nicht. Denn es sind mehrere Schritte und hochmoderne Lasertechnik notwendig, um ein Tattoo aufzulösen. Eigentlich müsste man sagen zu sprengen, denn mit Hilfe eines PicoSure® Lasers werden die Farbpartikel in der Haut in viele kleine Teile zerlegt, die dann vom Körper auf natürlichem Wege abgebaut und ausgeschieden werden können.

Die Vorteile dieses modernen Tattoo-Lasers:

  1. das Tattoo kann (beinahe) komplett entfernt werden
  2. es sind weniger Sitzungen erforderlich als bei Standard-Lasergeräten
  3. die Kosten der Tattooentfernung können reduziert werden

Tattooentfernung gehört allerdings auf keinen Fall in die Hände von Anfängern, denn mit den kraftvollen Tattoolasern kann großer Schaden angerichtet werden. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und in einem Gesetz beschlossen, dass eine Tattooentfernung nur mit ärztlicher Begleitung umgesetzt werden darf. Bei uns sind Sie also absolut richtig!

Im Herzen der Innenstadt Kölns wartet ein Laserinsitut zur Tattooentfernung auf Sie und Ihr Tattoo. 2. Minuten zu Fuß vom Neumarkt in unserer Praxis in der Krebsgasse beraten wir Sie gerne und entfernen Ihnen Ihr ungeliebtes Tattoo. Jetzt Termin vereinbaren

Hier finden Sie Infos zur Entfernung Ihres Tattoos durch den PicoSure® Laser. Eine Arztpraxis, die alte Geräte nutzt, wird keine guten Ergebnisse bringen, daher gehen Sie lieber gleich zu einem Profi, denn das spart Kosten und vor allem Zeit!

Dauer der OP

ca. 15-20 Minuten pro Sitzung

Nachsorge

Pflege der Haut entsprechend den Anweisungen

Regeneration

Gesellschaftsfähigkeit: (z.B. Einladung zum Dinner): sofort
Sport: sofort
Schmerzen: individuell

Kombination

Es besteht die Möglichkeit, die dellig aufgeworfene Hautoberfläche mit dem Radiofrequenz-Gerät BodyTite® (RFAL) zu behandeln. Hierdurch kann die Haut gestrafft und geglättet werden.

Alle Infos zur OP

Der Laser zerstört nicht die Farbe, sondern er zerkleinert die Farbpigmente soweit, dass diese vom Körper abgetragen werden können. In den Wochen nach der Behandlung wird das Pigment vom Körper abgebaut und das Tattoo verblasst leicht. Ein Teil der zerkleinerten Farbe verkapselt sich nach jeder Sitzung erneut in der Haut. Wie hoch der Anteil ist, ist von Patient zu Patient unterschiedlich, weshalb die Streuung der Zahl der Sitzungen - selbst bei ähnlichen Tattoos - unterschiedlich ist.

Zwischen den Sitzungen müssen mindestens 8 Wochen vergehen, damit die Pigmente ausreichend vom Körper abgetragen werden können. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Verkürzung der Abstände kein schnelleres Ergebnis bringt. Sie müssten dann nur mehr Sitzungen zahlen.

Zuerst fragen wir den unveränderten Status gegenüber der Anamnese ab; eine Schwangerschaft wäre z. B. eine Kontraindikation. Der Laser wird anschließend nach fest vorgegebenen Richtlinien eingestellt. Zwecks Kontrollmöglichkeit durch unsere Ärzte werden die Paramater schriftlich dokumentiert und das Tattoo vorher und nachher fotografiert. Die Haut wird unmittelbar zuvor mit „Cutasept“ desinfiziert. Die Behandlung selbst ist schmerzarm und dauert nur wenige Minuten, selbst bei größeren Tattoos. Dabei wird das Tattoo mit dem Laser abgefahren und mit kalter Luft betäubt. Leberflecke werden ausgespart. Nach der Behandlung führen wir eine Erstversorgung mit Salbe/Verband durch und fixieren ein Kühl-Akku auf der behandelten Stelle.

Keine Sonne und 7 – 10 Tage Pflege: Das Areal sollte unmittelbar nach der Behandlung gekühlt werden. Wir geben Ihnen kostenfrei ein Cool-Pack mit, womit Sie die Stelle am ersten Tag bitte immer wieder kühlen. Tragen Sie in den ersten 7 -10 Tagen eine panthenolhaltige Salbe (z. B. Bepanthen) auf die behandelte Stelle auf und decken diese mit einer Kompresse ab. Wechseln Sie den Verband zweimal täglich. Kratzen Sie Blasen nicht auf. Wenn diese von selbst aufgehen, wechseln Sie direkt den Verband. Vermeiden Sie Reibung an der gelaserten Stelle. Vermeiden Sie in der ersten Woche sportliche Tätigkeiten sowie Schwimmbadbesuche. Duschen Sie sich ganz normal in dieser Zeit; baden allerdings nicht. Wenn Sie Raucher sind, reduzieren Sie Ihren Zigarettenkonsum. Trinken Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich, um den Abtransport der Farbe zu unterstützen. Nach 7 – 10 Tagen - sollte das Areal abgeschwollen und trocken sein. Dann benötigen Sie keinen Verband mehr und können auch wieder ganz normal Sport treiben und baden gehen. Schützen Sie allerdings die Stelle mit Sonnencreme (LSF 30 oder höher) und decken Sie sie bei starker UV-Einstrahlung zusätzlich ab.

Risiken? Gering: Die Tattoofarbe ist das Problem

Besitzt man erst einmal ein Tattoo ist jede Form der Entfernung mit spezifischen Risiken verbunden. Das BfR hat 2012 die Risiken verschiedener Verfahren gegenübergestellt. Verfahren wie das Abschleifen oder die Hauttransplantation, entfernen zwar die Farbe aus dem Körper, sind aber mit Narbenbildung und einer hohen Infektionsgefahr verbunden. Experten schätzen, dass bereits beim Stechen 80% der Farbe nicht in der Haut bleiben, sondern direkt vom Körper aufgenommen werden. Beim Lasern wird lediglich die restliche Farbe aufgespalten, sodass sie vom Körper abgebaut werden kann. Vereinfacht ausgedrückt, werden durch Licht die verkapselten Farbpartikel zertrümmert und soweit verkleinert, dass sie von den körpereigenen Fresszellen abtransportiert werden können. Dabei wird unter der Haut gezielt ein kontrollierter Entzündungsprozess in Gang gesetzt. Dadurch wird die Farbe ausgeschieden oder lagert sich in den Lymphknoten ab. Es gibt derzeit keine Studie, die ein erhöhtes Krebsrisiko durch diese Ablagerung nachweist. Experten fordern allerdings, die gesetzlichen Regelungen für die Verwendung von Tattoofarben zu verschärfen und die Aufklärung über Risiken vor dem Stechen zu verbessern. Auch müssen noch weitere Studien über die Abbauprodukte folgen. Daher heißt es: Think before you Ink!

Das unabhängige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat kürzlich einen in Tattoos häufig verwendeten blauen Farbstoff mit einem Rubinlaser bestrahlt. Dabei wurde die Farbe in einer wässrigen Lösung mit einem Rubinlaser bestrahlt. Anschließend wurde eine Konzentration von Blausäure in Höhe von 30 µm/ml festgestellt, was zu Zellschädigungen führen kann. Blausäure ist ein Gift, welches unter anderem in Bittermandeln und Zigarettenrauch vorkommt (pro Zigarette ca. 500 µm). Die Ergebnisse der Studie haben zu Diskussionen im Internet geführt, ob Lasern das geeignetste Verfahren zur Entfernung von Tätowierungen ist.

Laserentfernung ist nicht gleich Laserentfernung

Bei der Untersuchung wurde ein älterer Lasertyp verwendet: Rubinlaser arbeiten nach dem Photothermischen Prinzip, das heißt Laserlicht erhitzt die Farbe, wodurch sie teilweise verkohlt. Speziell bei der getesteten Farbe wurde ein chemischer Prozess in Gang gesetzt, der bei über 800°C Blausäure entstehen lässt. REINHAUT© verwendet Picosekundenlaser, die Farben nach dem Photomechanischen Prinzip zerkleinern. Das Laserlicht pulsiert extrem kurz – im Bereich von billionstel (=pico) Sekunden – sodass die Farbe in kleinste Partikel zerspringt ohne sich zu erhitzen. Die Wirkung des Lasers lässt sich mit Glas veranschaulichen: Nimmt man es aus dem Kühlschrank und legt es kurz in kochendes Wasser zerplatzt es, ohne die Temperatur des Wassers angenommen zu haben. Unerwünschte chemische Prozesse – wie im Fall der BfR-Studie – werden mit dem Photomechanischen Behandlungsprinzip weitestgehend vermieden.

Die ärztlich betreute Entfernung mit Picosekundenlasern ist das derzeit risikoärmste Verfahren, um sein Tattoo los zu werden.

Der Preis pro Sitzung berechnet sich nach der Größe eines Tattoos. Wie viele Sitzungen nötig sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Nutzen Sie unseren Kalkulator (https://reinhaut.de/tattooentfernung-preiskalkulator/)

Das sagen unsere Patienten:

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Veränderung beginnt mit Mut – und braucht Erfahrung, um zu gelingen.

Timo A. Spanholtz

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Dr. med. Timo A. Spanholtz

PLASTISCHE-ÄSTHETISCHE CHIRURGIE IN KÖLN UND BERGISCH GLADBACH