Mommy Makeover
Schwangerschaft und Geburt verändern den weiblichen Körper. Viele Frauen wünschen sich jedoch, sich auch nach einer Schwangerschaft in ihrem Körper wohl zu fühlen. Unter dem Begriff Mommi Makeover ist daher eine Operationstechnik entstanden, die Frauen nach der Veränderung ihres Körpers durch eine Schwangerschaft wieder Selbstvertrauen geben soll.
Mommy Makeover: Straffung nach der Schwangerschaft
Bei der Entscheidung für ein Kind spielt die körperliche Veränderung der Schwangeren zunächst oft keine Rolle. Die Aufregung ist groß, ein Kinderzimmer muss eingerichtet werden und viele Veränderungen im Leben stehen an. Doch durch die Gewichtszunahme und die Dehnung des Gewebes haben viele Frauen nach der Geburt mit zahlreichen Beschwerden zu kämpfen. Dazu gehören
- Schwangerschaftsstreifen
- hängende Haut am Bauch
- Rektusdiastase (Bauchmuskelschwäche)
- hängende Brüste
- unschöne Kaiserschnittnarbe
- Fettablagerungen im Schambereich
Da diese Probleme bei vielen jungen Müttern identisch sind, hat sich vor allem im amerikanischen Sprachraum der Begriff "Mommy Makeover" eingebürgert. Darunter versteht man eine oder mehrere Operationen zur Verbesserung des Körpers nach einer Schwangerschaft. Natürlich könnte man einwenden, dass ausreichend Sport und Diät zur Wiederherstellung des Körperbildes beitragen können. Doch auch hier gibt es Grenzen, denn wenn einmal Gewebe gerissen ist und die Haut herabhängt, kann dies ohne Operation nicht mehr korrigiert werden.
Junge Mütter sollten natürlich einige Monate nach der Geburt abwarten, inwieweit der Körper in der Lage ist, die Rückbildung zu bewerkstelligen. Zu frühes Handeln oder der Gang zum Schönheitschirurgen ist eher überstürzt. Aber nach etwa 6-12 Monaten weiß auch die letzte Mutter, wo die Schwachstellen des Körpers liegen und wo der Körper vielleicht überfordert ist, die Folgen der Schwangerschaft selbst zurückzubilden.
Für weitere Informationen beachten Sie bitte auch den unteren Teil der Seite. Hier werden u. a. die Vor- und Nachteile der Eingriffe dargestellt und auch die Risiken und Nebenwirkungen erläutert. Ein persönliches Beratungsgespräch (auch per Video), in dem diese Aspekte noch einmal individuell erläutert und angepasst werden, kann dies jedoch nicht ersetzen. Wir freuen uns daher auf ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihnen!
Weitere Informationen
Häufige Fragen zum Eingriff
- Bruststraffung und
- Bauchdeckenstraffung
Die Bruststraffung wird dabei häufig mit einer Verkleinerung oder Vergrößerung der Brust kombiniert, je nach individuellem Wunsch unserer Patientin. Auch die Rekonstruktion des geraden Bauchmuskels bei bestehender Rektusdiastase ist regelmäßiger Bestandteil.
Die Bauchstraffung hingegen wird oft mit einer Fettabsaugung an Bauch, Taille oder Hüften kombiniert. Diese können das Endergebnis oft noch optimieren. Auch Intimchirurgische OPs (Labienplastik, Eigenfett etc.) können Teil des Mommy Makeovers sein.
Je nach Ausgangsbefund wird der Eingriff exakt an die Patientin angepasst.
Je nach Umfang kann Sport erst nach 6–12 Wochen wieder aufgenommen werden.
Seltene Ausnahmen (z. B. medizinische Indikation bei Bauchdeckenstraffung nach massiver Gewichtsabnahme) müssen einzeln geprüft werden.