PRESERVE® Brustvergrößerung
Was ist die PRESERVE®-Methode?
Die Preservé®-Methode ist ein innovatives Konzept zur Brustvergrößerung mit Implantaten, das von Motiva® entwickelt wurde und einen medizinischen Paradigmenwechsel in der ästhetischen Brustchirurgie darstellt. Anders als bei der klassischen Brustvergrößerung wird das Gewebe nicht chirurgisch durchtrennt, sondern durch speziell entwickelte Einmalistrumente behutsam aufgedehnt – wodurch Ligamente, Muskeln und Nervenbahnen weitgehend intakt bleiben.
Das Ergebnis ist eine Brustvergrößerung, die sich natürlicher anfühlt, schneller heilt und das langfristige Trageverhalten des Implantats verbessert. In der Praxisklinik am Rosengarten setzen wir die Preservé®-Methode mit zertifizierter Expertise an unseren Standorten in Köln, Bergisch Gladbach und Hamburg ein.
PRESERVE® Brustvergrößerung der neuen Generation
Dauer der OP | ca 30 Min |
Klinikaufenthalt | nicht notwendig |
Erholungszeit | 1-2 Tage |
Narbenlänge | ca. 2,5 cm |
Medizinisch geprüft von: Dr. med. Timo Spanholtz
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie | Ärztlicher Leiter
Preservé® vs. klassische Brustvergrößerung
Viele Frauen wünschen sich eine vollere, natürlich wirkende Brust – schrecken aber vor Vollnarkose, langen Ausfallzeiten oder sichtbaren Narben zurück. Genau hier setzt Preservé® an.
| Kriterium | Klassische Brustvergrößerung | Preservé® Methode |
|---|---|---|
| Gewebeschonung | Schneiden und Präparieren des Gewebes | Sanftes Aufdehnen – kein Schneiden |
| Narkose | Vollnarkose erforderlich | Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf möglich |
| Klinikaufenthalt | 1–2 Nächte stationär | Ambulant – am selben Tag nach Hause |
| Eingriffsdauer | 60–90 Minuten | Ca. 30 Minuten |
| Narbe | Ca. 4–5 cm Schnitt in Unterbrustfalte | Ca. 2,5 cm, nahezu unsichtbar |
| Erholungszeit | 7–14 Tage Ausfallzeit | 1–2 Tage, danach Alltag möglich |
| Schmerzen post-op | Moderater Schmerzmittelbedarf | Deutlich geringer |
| Implantatstabilität | Absinken möglich | Verbesserte Stabilität durch Ligamentspannung |
| Sensibilität | Risiko von Taubheit | Geringeres Risiko durch gewebeschonendes Vorgehen |
Wie funktioniert die PRESERVE®-Technik?
Die Preservé®-Methode verwendet ein speziell entwickeltes Einmalinstrumentarium, das die Implantathöhle (Pocket) ohne Schnitte in das Gewebeinnere vorbereitet:
- Channel Separator
Ein stumpf-konisches Einmalinstrument wird über einen kleinen Schnitt (ca. 2,5 cm) in der natürlichen Unterbrustfalte eingeführt. Durch eine rotatorische Bewegung werden die Gewebeschichten sanft voneinander getrennt – ohne Schneiden, ohne thermische Schädigung. - Inflatable Balloon
Über den angelegten Kanal wird ein aufblasbarer Ballonkatheter eingeführt und mit steriler Kochsalzlösung gefüllt. Durch das kontrollierte Aufblasen formt er die präzise Implantathöhle und dehnt dabei die Ligg. suspensoria mammae (Cooper-Ligamente) gleichmäßig auf. Die Ligamente spannen sich an und bilden ein stabiles natürliches Nest für das Implantat. - Insertion Sleeve (No-Touch-Technik)
Das Motiva Ergonomix2® SmoothSilk®-Implantat wird über eine sterile Einführhülse (Insertion Sleeve) berührungsfrei in die vorbereitete Höhle eingebracht. Kein Hautkontakt – minimiertes Infektionsrisiko. Dieses superweiche und natürliche Implantat darf nur von speziell geschulten Chirurgen verwendet werden, die in der Anwendung der Preservé Technik ausgebildet wurden.
Dr. med. Timo A. Spanholtz sowie das ärztliche Team der Praxisklinik am Rosengarten sind in der Preservé®-Technik zertifiziert. Die Methode wurde im Rahmen von Kongressveranstaltungen (u. a. GAERID-Jahrestagung 2025, Kongresspräsidentschaft durch Dr. Timo Spanholtz) live demonstriert.
Die Implantate: Motiva SmoothSilk® Ergonomix2®
Für die Preservé®-Methode kommen ausschließlich Implantate der neuesten Generation zum Einsatz: die Motiva SmoothSilk® Ergonomix2® – die weltweit zu den sichersten und fortschrittlichsten Brustimplantaten gehören.
- SmoothSilk® Oberfläche: Patentierte Nanotopografie minimiert die Fremdkörperreaktion und das Risiko einer Kapselfibrose – klinisch belegbar geringer als bei texturierten Implantaten.
- ProgressiveGel® ULTIMA: Besonders kohäsives, stufenloses Silikongel – natürliches Tastgefühl, kein Auslaufen bei Beschädigung.
- TrueMonobloc+®: Kohärente Konstruktion aus Hüllmembran und Füllmaterial – keine Sollbruchstellen.
- BluSeal+® Barrierelage: Detektierbare Barriereschicht reduziert Silikon-Bleed.
- Q Inside Safety Technology® (RFID): Chip im Implantat – jederzeit berührungsfrei auslesbar ohne aufwendige Bildgebung. Höchste Transparenz.
- Ergonomix® Formgebung: Passt sich der Körperposition an – im Stehen füllt, im Liegen abflacht. Natürlichstes Bewegungsverhalten aller Implantate.
- Always Confident Warranty®: Lebenslange Ersatzgarantie bei Ruptur, 5-Jahres-Preservé-Programm, Kapselkontraktur-Absicherung ab Baker III.
Für wen ist Preservé® geeignet?
Die Preservé®-Methode ist besonders geeignet für Frauen, die:
- eine Brustvergrößerung wünschen, aber klassische Vollnarkose oder stationäre Aufenthalte scheuen
- beruflich oder familiär unter Zeitdruck stehen und eine kurze Ausfallzeit benötigen
- sportlich aktiv sind und schnell zum Sport zurückkehren möchten
- Wert auf ein absolut natürliches, weiches Ergebnis legen
- sich eine erstmalige Brustvergrößerung wünschen (Primäraugmentation)
- relativ schlankes Eigengewebe und einen moderaten Vergrößerungswunsch mitbringen
Nicht geeignet ist Preservé®, wenn gleichzeitig eine Bruststraffung nötig ist oder ein sehr großes Volumen gewünscht wird. Auch eine Lage unter den Muskel ist ein Ausschlusskriterium. Ob die Methode für Sie infrage kommt, klären wir im persönlichen Beratungsgespräch.
Ablauf von der Beratung bis zum Ergebnis
| Schritt 1 | Beratung Persönliches Erstgespräch mit dem Facharzt. Individuelle Analyse, Implantatauswahl und transparente Kostenaufklärung. |
| Schritt 2 | Vorbereitung Voruntersuchung, Aufklärungsgespräch und OP-Termin. Sie erhalten alle wichtigen Patienteninformationen. |
| Schritt 3 | Operation Ambulanter Eingriff (ca. 30–60 Minuten). Schmerzfrei, keine stationäre Aufnahme notwendig. |
| Schritt 4 | Nachsorge Regelmäßige Kontrollen (3–5 Tage, 3 Wochen, 3 Monate). Nachsorge inklusive. |
Kosten der Preservé®-Brustvergrößerung
Die Kosten setzen sich aus chirurgischem Honorar, Anästhesie, Implantaten und Nachsorge zusammen. Als Richtwert liegt der Eingriff bei etwa 11.000 €.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Finanzierung (z. B. Ratenzahlung) ist möglich.
Sicherheit und Risiken
Auch bei der schonenden Preservé®-Methode handelt es sich um einen operativen Eingriff mit allgemeinen Risiken.
Allgemeine Risiken
- Schwellungen und Hämatome
- Infektionen (selten)
- Wundheilungsstörungen
- Veränderungen der Sensibilität
Implantat-spezifische Risiken
- Kapselfibrose
- Implantatruptur
- Implantatdislokation
Nachsorge und Heilungsverlauf
| Zeitraum | Empfehlungen |
|---|---|
| Unmittelbar nach OP | Kompressions-BH, kühlen, Ruhe |
| Tage 1–3 | Schonung, kein Autofahren |
| Woche 1–2 | Leichte Tätigkeiten möglich |
| Ab Woche 3 | Alltag weitgehend normal |
| Ab Woche 6 | Sport wieder erlaubt (eingeschränkt) |
| Ab Monat 3 | Endergebnis sichtbar |
Warum die Praxisklinik am Rosengarten?
- Zertifizierte Preservé®-Expertise
- Facharztstandard
- Mehrere Standorte
- Persönliche Betreuung
- Transparente Beratung
Für weitere Informationen beachten Sie bitte auch den unteren Teil der Seite. Hier werden u. a. die Vor- und Nachteile der Eingriffe dargestellt und auch die Risiken und Nebenwirkungen erläutert. Ein persönliches Beratungsgespräch (auch per Video), in dem diese Aspekte noch einmal individuell erläutert und angepasst werden, kann dies jedoch nicht ersetzen. Wir freuen uns daher auf ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihnen!
Fachliche Verantwortung dieses Textes
Dieser Inhalt wurde redaktionell betreut und medizinisch verantwortet von Dr. med. Timo A. Spanholtz, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Inhaber und ärztlicher Leiter der Praxisklinik am Rosengarten.
Dr. Spanholtz ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRAEC) sowie der GAERID. Er wurde 2025 in der Stern-Ärzte-Liste als einer der führenden Fachärzte Deutschlands geführt.