Lippenverkleinerung

Wesentlich seltener als die Lippenvergrößerung äußern Patienten den Wunsch einer Verkleinerung der Lippen. Dies ist zumeist dann der Fall, wenn aufgrund der genetischen Anlage (afrikanische oder afroamerikanische, asiatische Patienten) die Lippen sehr groß angelegt sind.

Volle Lippen sind zwar schön, aber zu viel Volumen kann auch stören! Die Verkleinerung der Lippen (Oberlippe und/oder Unterlippe) ist eine sehr sichere und zuverlässige Operation, welche in den meisten Fällen sogar in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann.

Das Zielvolumen kann hierbei relativ frei gewählt werden und so der anderen Lippe zum Beispiel angepasst werden. Auch eine Reduktion beider Lippen in einer OP ist möglich! Die verwendeten Fäden sind selbstauflösend und die Nachbehandlung daher wenig kompliziert. Lediglich eine Ausfallszeit aufgrund einer Schwellung und einer leichten Bildung von Blutergüssen von etwa 7-10 Tagen ist zu empfehlen.

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Durch eine geschickte Planung auf der Innenseite der Lippe entsteht im äußeren Bereich keinerlei sichtbare Narbe.


Für wen ist die OP geeignet
Die Lippenverkleinerung ist für alle Patienten geeignet, die von Geburt an zu große Lippenanlagen haben oder bei welchen die Lippen im Laufe des Lebens stark an Volumen zugenommen haben. Patienten, ein großes Lippenvolumen aufgrund einer Hyaluronsäureinjektion oder anderer Prozeduren haben, können mit anderen Behandlungen korrigiert werden, eigenen sich aber für die operative Lösung nicht.


Infos zu OP Technik, Narkose, OP Details
Bei der Operation, die meist in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, entfernt Dr. Spanholtz einen schmalen Streifen Gewebe an der Innenseite der betroffenen Lippe. Wie breit das zu entfernende Gewebe geplant wird hängt ganz davon ab, wie groß die Lippen vor der OP sind und um wieviel Sie als Patient die Reduktion wünschen. Nach einer kurzen Kühlung und einigen Minuten Erholung in einem unserer ruhigen Einzelzimmer können Sie sich dann bereits auf den Heimweg machen. Eine kurze und einfache Operation.


Was passiert danach / was ist zu beachten?
Die Fäden sind selbstauflösend, eine Fadenentfernung ist also nicht notwendig. Eine Nachkontrolle erfolgt nach etwa 2 Wochen, allerdings nur, um nach der Wunde zu sehen, die bis jetzt in allen Fällen ausnahmslos ohne jegliche Probleme geheilt ist. Rauchen sollten Sie in dieser Zeit natürlich nicht und auch bei der Nahrungsaufnahme ist etwas Vorsicht geboten. Allerdings handelt es sich um minimale Einschränkungen, die in den Alltag gut zu integrieren sind.


zu erwartendes Ergebnis und Risiken
Die einzige echte Herausforderung für Operateur und Patient ist es, das Ausmaß der Resektion richtig zu wählen. Wir neigen dazu, eher etwas zu wenig zu entfernen, da eine weitere Entfernung technisch leicht möglich ist, ein hinzufügen allerdings nahezu unmöglich. Die Folgen der OP sind etwa 2 Tage sichtbar, daher empfehlen wir eine solche OP an einem Donnerstag oder Freitag machen zu lassen, damit Sie in der folgenden Woche bereits wieder „einsatzfähig“ sind.


Kosten
Die Kosten berechnen sich bei der Korrektur einer Lippe auf 1500 Euro und bei Korrektur beider Lippen auf 2500.- Euro. In diesen Kosten sind alle Nebenkosten inkludiert und keine weiteren Kosten entstehen – 100% Kostentransparenz für unsere Patienten.



Details zur OP

Narkose: örtliche Betäubung bis kurze Vollnarkose – je nach Wunsch
Dauer der OP: etwa 60 Minuten
Nachsorge: ambulante Verfahren, Kühlung und Schonung für den Behandlungstag
Gesellschaftsfähigkeit: (z.B. Einladung zum Dinner): Folgetag
Sport: nach 1-2 Tagen
Schmerzen: gering
Kombination mit anderen Eingriffen: Oft kombiniert mit Oberlidstraffungen, Eigenfettinjektionen von Gesichtsfalten, Fettabsaugungen und Gesichtspeelings


Patientenstimmen

„Als Philipino habe ich schon lange unter meinen zu vollen Lippen gelitten. Jetzt habe ich endlich ein Aussehen wie es mir gefällt. Dank dem Team der Praxis von Dr. Spanholtz.“

„Natürlich habe ich als Kind den Begriff Negerlippe gehört. Das tut schon weh. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach die OP ist, hätte ich das schon viel früher gemacht.“